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DAK-Gesundheit: Allen Beteiligten die Angst nehmen

Pflegekasse steht Helfern und Pflegebedürftigen mit Rat und Tat zur Seite

In einer Gesellschaft, die zwar gesünder, aber auch älter wird, wächst der Pflegebedarf fast zwangsläufig. 1,6 Millionen Menschen kamen im vergangenen Jahr in die Situation, dass sie erstmals auf Pflegeleistungen angewiesen waren, und es werden noch mehr. Meist sind es Angehörige, die das Gros der Pflegearbeit übernehmen. Für manches Problem, das sie bisher immer wieder verdrängt haben, müssen sie nun sofort eine Entscheidung treffen, und nicht selten sind sie am Anfang völlig überfordert. Dann brauchen die Betroffenen eines zuallererst: Beratung.

„Als Pflegekassen tun wir alles, was in unseren Kräften steht, um die pflegenden Angehörigen zu entlasten“, sagt Bärbel Weisenstein, Mitglied des Verwaltungsrates der DAK Gesundheit. „In Pflegekursen unserer Kasse wird nicht nur vermittelt, wie man rückenschonend pflegt. Wir erklären auch, wie die Selbstständigkeit der Pflegebedürftigen erhalten bleibt. Und wir leisten Aufklärung, welche Rechte den Helfern zustehen.“

Grundlage ist das Pflegestärkungsgesetz von 2017, wie Weisenstein erläutert. „Pflegende sind zum Beispiel beitragsfrei gesetzlich unfallversichert. Nach der Pflegezeit haben sie Anspruch auf Arbeitslosengeld und aktive Arbeitsförderung, wenn sie für die Pflege ihren Job ganz aufgegeben haben. Sie erhalten Rentenpunkte“, zählt die Selbstverwalterin auf. „Mit dem Entlastungsbetrag von 125 Euro pro Monat, der zusätzlich zum Pflegegeld gezahlt wird, können auch mal kleine Hilfsdienste zwischendurch finanziert werden, etwa die Hilfe beim Einkauf oder ein betreuter Spaziergang. Und unter bestimmten Voraussetzungen kann die Pflegeperson auch bis zu sechs Wochen im Jahr Pause machen, weil sich die Pflegekasse nach dem Konzept der Verhinderungspflege bis zu den maximalen Leistungsbeträgen an den Kosten der Ersatzpflege beteiligt.“

Wie man juristisch korrekt eine Vorsorgevollmacht formuliert, welche Fördermöglichkeiten zum barrierefreien Hausumbau es gibt, was bei Alzheimer-Erkrankungen zu beachten ist – die DAK-Gesundheit steht ihren Versicherten mit Rat und Tat zur Seite. „Ganz wichtig ist, allen Beteiligten die Angst zu nehmen: den Pflegebedürftigen vor einem Heimaufenthalt, den Angehörigen nicht zuletzt vor zu großer finanzieller Belastung“, sagt Weisenstein. „Unsere Kasse verfügt über speziell geschulte Pflegeberater. Bei allen Fragen zur Pflege sind sie für unsere Versicherten da.“