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Digialisierung im Gesundheitswesen
Wichtige Begriffe: E-Health

E-Health

E-Health (engl.: „elektronische Gesundheit“) hat sich seit der Jahrtausendwende eingebürgert als Sammelbegriff für den Einsatz digitaler Technologien im Gesundheitswesen. Am Anfang stand die Ablösung der handgeschriebenen Patientenakte auf Papier durch die Erfassung und Speicherung aller Angaben im Computer, wodurch es möglich wurde, Daten mit viel geringerem Aufwand zu standardisieren, weiterzugeben und zu vergleichen. Heute beschreibt E-Health unter anderem

  • die Einführung von e-Rezept oder elektronischer Patientenakte,

  • die Nutzung des Internets für Routineberatung, Terminvergabe oder Verschreibungen,

  • die individuelle Betreuung von Patienten durch Überwachung von Vitaldaten wie Blutdruck, Herzfrequenz oder Blutzucker,

  • den Austausch von medizinischen Informationen für Fachleute wie für Laien in entsprechenden Portalen,

  • das ärztliche Wissensmanagement mit Zugriff auf große Mengen an Informationen (Big Data),

  • den Einsatz von Gesundheits-Apps sowie

  • die Telemedizin.

In Deutschland hat der Bundestag 2015 mit dem E-Health-Gesetz die Rahmenbedingungen festgelegt. Weitere Regelungen des Gesetzgebers und der Krankenkassen sind in Vorbereitung.