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Sozialparlamente der Ersatzkassen legen Zwischenbilanz ihrer Arbeit vor

Berlin, 04.12.2020

500 Frauen und Männer engagieren sich ehrenamtlich in der Sozialen Selbstverwaltung der Ersatzkassen. Als gewählte Repräsentanten vertreten sie die Interessen der Versicherten und Beitragszahler in der TK, der BARMER, der DAK-Gesundheit, der KKH, der hkk und der HEK. Drei Jahre nach der Sozialwahl 2017 haben die Sozialparlamentarier zum Internationalen Tag des Ehrenamtes (5. Dezember) einen gemeinsamen Bericht ihrer Arbeit vorgelegt. Der Bericht zeigt, was die Soziale Selbstverwaltung der Ersatzkassen tut und was sie für die Versicherten und Beitragszahler in den vergangenen drei Jahren erreicht hat.

Die Halbzeitbilanz unter dem Titel „Vieles ist getan. Vieles bleibt noch zu tun“ gibt einen ausführlichen Überblick über die Arbeit der Verwaltungsräte der Ersatzkassen, die rund 28 Millionen Menschen in Deutschland versichern. Der Bericht zeigt, wie die Sozialparlamente als Stimme der Versicherten und Beitragszahler ihr Mandat nutzen, um Einfluss auf die gesundheitspolitische Gesetzgebung zu nehmen, und er legt dar, was sie tun, um die gesundheitliche Versorgung der Versicherten immer weiter zu verbessern. So konnten zum Beispiel zusätzliche Angebote in der Prävention und Therapie durchgesetzt werden, die den Versicherten unmittelbar zugutekommen. Intensiv haben sich die Sozialparlamente auch mit Fragen der Pflege und mit den Chancen der Digitalisierung befasst.

Erfolge können die Verwaltungsräte auch in eigener Sache verbuchen. Der beharrliche Einsatz für eine Modernisierung der Sozialen Selbstverwaltung und der Sozialwahl hat sich ausgezahlt: Jüngste Gesetzesänderungen sehen nicht nur eine Quotenregelung für Frauen und Männer in der Selbstverwaltung vor. Den Krankenkassen wurde auch die Möglichkeit eröffnet, die Sozialwahl 2023 parallel zur traditionellen Briefwahl als Online-Wahl durchzuführen. „Beständige Erneuerung ist eine Voraussetzung dafür, dass eine demokratische Institution wie die Soziale Selbstverwaltung auch in Zukunft stets ihren Aufgaben gerecht werden kann“, heißt es in der Halbzeitbilanz.

Der Internationale Tag des Ehrenamtes würdigt auf Initiative der Vereinten Nationen seit 1986 den freiwilligen Einsatz für die Gemeinschaft. Teil dieser weltweiten Gemeinschaft von Frauen und Männern, die sich in ihrer Freizeit für das Gemeinwohl einsetzen, sind auch die mehr als 500 ehrenamtlichen Selbstverwalterinnen und Selbstverwalter in den Ersatzkassen. Ihre demokratische Legitimation beziehen sie aus den Sozialwahlen alle sechs Jahre, in denen die Versicherten selbst mit ihrer Stimmabgabe ihre Vertreter in die höchsten Entscheidungsgremien der Ersatzkassen entsenden. Mit ihrem Ehrenamt stehen die Selbstverwalter für gelebte Demokratie im Gesundheitswesen.

Die Halbzeitbilanz der Sozialparlamente der Ersatzkassen ist zu finden unter www.soziale-selbstverwaltung.de/halbzeitbilanz.

Mehr Informationen zum Engagement der Sozialen Selbstverwaltung gibt es unter www.soziale-selbstverwaltung.de.