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Ersatzkassen-Vertreter begrüßen Möglichkeit von Onlinewahlen

Vertreter der sechs Ersatzkassen sehen mit Optimismus auf die Sozialwahlen 2023. Das Angebot einer Onlinewahl werde dazu beitragen, die Soziale Selbstverwaltung zu modernisieren und ihre demokratische Legitimation zu stärken, erklären sie.

Gerard Wolny, Versichertenvertreter, Verwaltungsrat der TK

„Die Digitalisierung eröffnet uns völlig neue Möglichkeiten – in der Arbeit, in der Freizeit, in der Art, wie wir miteinander kommunizieren, und auch in der Mitbestimmung in unserer Gesellschaft. Mit Online-Sozialwahlen wollen wir diese Chance nutzen.“

Birgitt Vieweger,  stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Digitalisierung und Informationstechnologie im Verwaltungsrat der BARMER

„Unsere demokratischen Institutionen sollen lebendig, interessant, attraktiv und repräsentativ für die ganze Gesellschaft bleiben. Dafür müssen sie auch die Lebenswirklichkeit gerade der Jüngeren berücksichtigen, die mit Smartphone und Computer groß geworden sind."

Dieter Schröder, Vorsitzender des Verwaltungsrates der DAK-Gesundheit

„Online-Wahlen sind eine Chance, dass mehr Versicherte bei den Wahlen der Sozialparlamente ihre Stimme abgeben. Eine höhere Wahlbeteiligung aber stärkt die Position der Sozialen Selbstverwaltung gegenüber dem Staat. Sie stärkt die Kraft der Solidargemeinschaft.“

 

 

Erich Balser, Vorsitzender des Verwaltungsrates der KKH

„Wir wollen ein Signal setzen, dass Deutschland Digitalisierung kann und Digitalisierung will. Onlinewahlen zu den Sozialparlamenten können als Testlauf für weitere Onlineabstimmungen in der Bundesrepublik dienen. Estland zeigt einen möglichen Weg.“

 

Sandra Speckert, Versichertenvertreterin im Verwaltungsrat der hkk

„Bereits bei den vergangenen Sozialwahlen haben uns Versicherte gefragt, warum die Sozialwahl nicht auch Online durchgeführt werden kann. Nachdem der Gesetzgeber nunmehr eine Onlinewahl ermöglicht hat, haben wir als Verwaltungsrat der hkk eine entsprechende Satzungsregelung beschlossen. Damit wollen wir auch modernere Wahlverfahren neben der Briefwahl zulassen.“

Jürgen Schuder, stellvertretender Vorsitzender des Verwaltungsrates der HEK

„Für viele Menschen stellt die Briefwahl eine Hürde dar. Die Möglichkeit zur Online-Stimmabgabe erspart den Gang zum Briefkasten und macht die Wahlteilnahme einfacher und bequemer. Das kann viele Wahlberechtigte ermuntern, ihr Wahlrecht auch wahrzunehmen.“