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So vermindert man das Risiko einer Ansteckung 

06.02.2019

 

Zum Anfang der Grippesaison rät die Barmer insbesondere Risikogruppen, sich jetzt noch impfen zu lassen: Dr. Ursula Marschall, leitende Medizinerin bei der Barmer hält die Schutzimpfung für sehr sinnvoll: „Für eine Grippeschutzimpfung ist es nicht zu spät. Gerade bei gefährdeten Personen wie chronisch Erkrankten mit schwachem Immunsystem, älteren Menschen oder Schwangeren kann die Impfung sehr sinnvoll sein. Wer sich unsicher ist, sollte zügig seinen Arzt fragen. Die Kosten für die Impfung übernimmt die Krankenkasse.

Abstand halten und Hände waschen

Wer in den kommenden Wochen einige kleine Tipps beherzige, könne die Grippegefahr weiter minimieren. „Da sich das Grippevirus vor allem durch Husten und Niesen verbreitet, ist es ratsam, von Erkrankten möglichst eineinhalb bis zwei Meter Abstand zu halten“, sagt Marschall. Um eine indirekte Übertragung zu vermeiden, solle man sich regelmäßig die Hände waschen und möglichst wenig ins Gesicht fassen. Schließlich könne man mit den Viren in Kontakt kommen, in dem man eine erkrankte Person mit Handschlag begrüße oder einen Gegenstand berühre, den sie zuvor angefasst habe.

Achmed Date, Mitglied des BARMER-Verwaltungsrates und Vorsitzender des Fachausschusses für Betriebliches Gesundheitsmanagement, Prävention, Rehabilitation und Pflege hält die Grippeschutzimpfung für sehr wichtig:

„Es ist noch nicht zu spät, sich gegen Grippe impfen zu lassen. Auch zum Start der Influenzasaison ist die Impfung insbesondere für Risikogruppen sinnvoll. Besonders gefährdet sind Personen wie chronisch Kranke mit schwachem Immunsystem, ältere Menschen und Schwangere. Im Zweifel lohnt es sich, mit seiner Ärztin oder seinem Arzt darüber zu sprechen. Nach der Impfung dauert es etwa zwei Wochen, bis der Impfschutz aufgebaut ist. Danach ist das Risiko, an einer Grippe zu erkranken, deutlich geringer. Eine Grippe erkennt man in der Regel daran, dass ihre Symptome wie Husten, hohes Fieber und Gliederschmerzen meist deutlich stärker ausfallen als bei einer Erkältung. Die Kosten für die Grippeschutzimpfung übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen.“