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Sonnenschutz und Vorsorge nicht vergessen!

05.09.2022

Sommerzeit, Sonnenzeit: Wer genießt sie nicht gern unbeschwert? Doch nicht zuletzt durch den Klimawandel wird die Sonneneinstrahlung immer intensiver. Die Folge kann auch die Schreckens-Diagnose Hautkrebs sein. Jährlich erhalten etwa 500.000 Menschen in Deutschland eine Krebsdiagnose, und der Hautkrebs gehört zu den häufigsten Tumorarten in Deutschland – Tendenz steigend.

Das zeigen auch Versichertendaten der KKH Kaufmännische Krankenkasse. Demnach waren im zweiten Corona-Jahr 2021 bundesweit rund 65 Prozent mehr Menschen wegen weißem Hautkrebs (Basalzell- und Stachelzellkarzinom) in ärztlicher Behandlung als 2011. Beim bösartigen, lebensbedrohlichen schwarzen Hautkrebs (malignes Melanom) nahmen die Erkrankungen bei KKH-Versicherten in den vergangenen zehn Jahren um rund 37 Prozent zu.

Die ehrenamtliche Selbstverwaltung der KKH verfolgt diese Entwicklung mit Sorge. „Unsere Haut ist immer häufiger der intensiven UV-Strahlung der Sonne ausgesetzt – sie ist eine der Hauptursachen von Hautkrebs“, sagt Anke Fritz, Mitglied des Verwaltungsrates der Kasse. Doch jeder könne sich mit einfachen Maßnahmen vor der Sonne schützen. Dazu zählten gründliches Eincremen mit Sonnencreme mindestens mit Lichtschutzfaktor 30 und ausgewiesenem UV-A-Schutz, leichte schützende Kleidung samt Sonnenhut und Aufenthalte im Schatten statt in der prallen Sonne. Das gelte besonders für Menschen mit empfindlicher, heller Haut, für Kinder und Menschen mit familiärer Vorbelastung.

„Besonders wichtig ist außerdem die Vorsorge. Gesetzlich Versicherte haben alle zwei Jahre Anspruch auf eine Früherkennungsuntersuchung bei ihrer Hautärztin oder ihrem Hautarzt – bitte nutzen Sie sie auch! Die Untersuchung tut nicht weh und ist für die Versicherten kostenlos“, appelliert Anke Fritz. „Medizinerinnen und Mediziner verzeichnen heute bei der Früherkennung und der Behandlung von Hautkrebs äußerst gute Therapieerfolge – entscheidend ist nur, dass er frühzeitig erkannt und behandelt wird.“